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Wir haben in der Schule den Film "Sklavenarbeit  für den Fortschritt" gesehen und uns so  dem Thema  Nachhaltigkeit genähert. Der Film zeigte uns sehr deutlich, unter welchen Arbeitsbedingungen  die Rohstoffe abgebaut werden, die wir für unsere Wohlstandsprodukte (z.B. Handy, Fernseher, Laptop, Waschmaschine) unbedingt benötigen. Die Arbeiter in den Minen von Bolivien und im Kongo arbeiten unter miserablen  Bedingungen und häufig unter Lebensgefahr. Dabei bleiben sie dennoch Arm ohne Perspektive. Darüber hinaus wurde sehr deutlich geschildert, dass die Umwelt durch unser mangelhaftes Recyclingverhalten zusätzlich belastet wird, giftige Substanzen Erdreich und Gewässer verderben, giftige Gase die Gesundheit vieler Menschen gefährden. 

Zunächst schienen die Probleme weit weg, jedoch haben wir versucht uns in einem Standbild in die Situation von den Leuten zu versetzen, die bei der Produktion unserer Geräte eine Rolle spielen. Wir kamen zu dem Entschluss, dass wir als hoffentlich verantwortungsbewusste Konsumenten mit unserem Kaufverhalten diese Prozesse beeinflussen können.

Wir sind die Nutznießer. Billige Rohstoffe bedeuten für uns billige Computer oder Handys. Für uns als Konsumenten ist das ganze ja sehr komfortabel. Und tatsächlich scheint es so, dass man als Einzelner kaum etwas bewirken kann. In unserer Klasse haben wir Möglichkeiten herausgearbeitet und Ideen zusammengetragen, was wir als Konsumenten konkret tun können, um die Nachhaltigkeit in unserer stark elektronisch beeinflussten Welt zu berücksichtigen.

Wir haben uns gedacht, das wir die Möglichkeiten auf diesem Block veröffentlichen um zu erfahren, wie ein Teil  unserer Bevölkerung  zu den Möglichkeiten steht, um sich insgesamt „Nachhaltiger“ zu verhalten. Was findet ihr realistisch  umzusetzen? Wo seht ihr bei der Umsetzung die größten Probleme? Sind wir als Verbraucher wirklich nicht in der Position, die Produktionsketten für unseren Wohlstand zu mehr Nachhaltigkeit zu bewegen und die Lebenssituation von Millionen Menschen am anderen Ende der Welt positiv zu beeinflussen?

Unsere Handlungsmöglichkeiten:

1.      Wenn wir besser auf unsere Geräte, insbesondere dem Handy aufpassen, sind neue Geräte oft nicht so schnell notwendig, kleine Reparaturen reichen oftmals aus.

2.      Wir sollten konsequent Informationen über die Produktion des Gerätes einfordern. So wären die Hersteller dazu gezwungen, für Transparenz in Bezug auf die Herstellung  des Gerätes zu sorgen und wir könnten diese Informationen beim Kauf berücksichtigen

3.      Wir deutsche kaufen in etwa 2 Millionen Tonnen neue Elektrogeräte pro Jahr. Dabei geht es oft nur um „Modeerscheinungen“. Wir sollten mehr darauf achten, auch gebrauchte Geräte zu verwenden, bis sie nicht mehr funktionieren

4.      Viele Geräte landen an Orten, wo sie nicht Umweltgerecht wiederverwertet werden können. Daher ist es notwendig sicher zu stellen, wo die Geräte nach dem Gebrauch entsorgt werden können. Eine gute Möglichkeit um mehr Verbindlichkeit zu zeigen, wäre die Erhebung eines Pfandes den man zurückbekommt, wenn das Altgerät zur Sammelstelle oder zum Hersteller gebracht wird.

5.      Wir sollten nur Geräte verwenden, die aus austauschbaren Bauteilen bestehen. So besteht die Möglichkeit, nur das defekte Bauteil zu tauschen ohne gleich ein Neues zu kaufen

6.      Am Ende sollte man sich immer die Frage stellen: Brauche ich das Produkt eigentlich wirklich? Habe ich Verwendung für 3 Handys oder 2 Laptops?

Sind diese Dinge in der Umsetzung so unrealistisch? Warum übernehmen wir nicht die Verantwortung und genießen den Wohlstand auf Kosten von anderen?

Wir bitten um zahlreiche, kontroverse Kommentare

26.10.14 21:36
 


bisher 18 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bebbo (27.10.14 07:24)
zu 2.)
Ich kann mir kaum vorstellen,ohne mein Handy durch den Tag zu kommen. Und ehrlich gesagt denke ich dabei nicht daran, wie und wo das Handy hergestellt wird. Ich finde es mühselig, bei jedem Produkt zu fragen: Und? Können sie mir sagen, woher die Rohstoffe für das Handy kommen und wieviele Minenarbeiter abei gestorben sind? Der Verkäufer könnte mir sonst was erzählen, und überprüfen kann ich ja auch nicht, ob das was er sagt auch stimmt. Find ich schwierig.


Mario (27.10.14 17:21)
zu 5)
Ich finde es echt unverschämt, dass es in den neuen Laptops fast nur noch fest installierte Akkus gibt. Ich finde, hier sollte sich die Regierung verantwortlich zeigen und dafür sorgen, dass die Geäte so hergestellt werden müssen, dass Ersatzteile gewechselt werden können. Ich will ja schließlich nicht wegen eines defekten Akkus einen neuen Computer kaufen..... aber es scheint so, dass ich es muss. Und ohne PC läuft ja fast nix mehr. Einentsprechendes Gesetz würde mir zumindest helfen den Nachhaltigkeitsgedanken besser umzusetzen.


Gerda (27.10.14 20:42)
Ich finde es wichtig, dass man sich über nachhaltiges Handeln gedanken macht. Solche Reportagen - die ich auch selbst gesehen habe - zeigen natürlich sehr plakativ, wie die Zustände sind, unter denen die Rohstoffe gewonnen werden. Aber ich glaube nicht, dass wir jetzt alle zu "Weltrettern" werden können. Die Technik ist ja nur ein Teil, in dem wir umweltbewusstes bzw.nahhaltiges Handeln vollziehen können. Es gibt ja da noch den Bereich der Nahrung, der Kleidung, Mobilitä etc. In all de Bereichen sind wir gefordert, Umweltbewusst zu handeln. So wichtig ich das auch finde: Wir sollten uns nicht dauernd nur von einem schlechten Gewissen plagen lassen, sondern sehen, was für jeden persönlich umzusetzen ist. Schließlich kann man nicht einfach so auf die moderne Technik, das Auto u.ä. verzichten. Die Technik ist ja schließlich auch ein Teil von uns geworden und "mitgewachsen". Alos: Immer schön realistischen bleiben :-)


Ellen (28.10.14 22:05)
Die Idee ist doch, sich zu überlegen, wie oft ich bestimmte Sachen brauche!
Wenn ich so in meinem Freundeskreis schaue, haben viele mehrere Smartphones und kaufen sich ständig Neue. Dann können sie sich den Vertrag kaum noch von ihrem Ausbildungsgeld leisten.
Ich für meinen Teil habe beschlossen, mir ein Neues nur dann zu kaufen, wenn das Alte wirklich kaputt ist. So schütze ich die Umwelt und kann mir was anderes leisten!
Ich denke, alle Menschen haben das Recht, gut zu leben! So sollten die Menschen in den armen Ländern nicht mehr ausgebeutet werden, nur damit ich mir jedesmal ein neues Smartphone kaufen kann und vor meinen Freunden damit rumspielen kann.
Ihr habt schon Recht mit eurem Block!
Es müsste ein Umdenken bei den Jugendlichen stattfinden! Weniger Werbung wäre vielleicht angebracht! Macht weiter!


Susanne (29.10.14 17:43)
Im Alltag nutzen wir viele billige Elektrogeräte, machen uns aber kaum Gedanken, wo diese herkommen und wie diese hergestellt werden. Die Arbeiter in den Entwicklungsländern der Erde leiden unter diesem globalen Fortschrittswahn. Sie und ihre Familien können nicht die Produkte kaufen und bleiben vom Wohlstand ausgenommen. Der Elektroschrott landet ganz legal nach dem Gebrauchsende wieder in diesen Ländern und verseucht die Erde und das Wasser. Dieses führt in diesen Ländern bereits heute zu sozialem Unfrieden, Gewalt und Verelendung.
Korruption, ein starkes Gefälle zwischen Armen und Superreichen bestimmen das Leben der Menschen.
Die politische Situation dieser Länder ist sehr widersprüchlich. Es gibt eine Regierung, mit der Unternehmen der Industriestaaten Verträge abschließen.
Die arme Bevölkerung wird bei diesen politischen Entscheidungen nicht einbezogen und ihnen wird die Existenzgrundlage genommen, sich selbst zu versorgen. Was bleibt, ist die Hoffnung der Menschen, in den Industriestaaten ein besseres Leben beginnen zu können.
Viele Flüchtlinge reisen illegal in Europa oder in die USA ein. Sie wollen dem Elend entkommen und suchen faire Arbeitsbedingungen und einen gewissen Wohlstand für sich und ihre Familien.
Ich denke, wir brauchen eine breite Diskussion darüber wie wir mit unserem Elektroschrott umgehen. Wollen wir wirklich eine uneingeschränkte Versorgung mit Produkten zu ungunsten der Entwicklungsländer oder brauchen wir ein globales Umdenken.
Die Konsumenten der Industrieländer sollten sich bewusst werden, welchen globalen Schaden sie anrichten. Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und die Regierungen der Industrieländer in die gesetzgeberische Pflicht nehmen, einen Recyclingkreislauf für Elektroschrott vorzuschreiben.
Der einzelne Konsument wird sich nicht freiwillig zu mehr "Nachhaltigkeit" entscheiden. Ohne eine breite öffentliche Debatte wird kein Umdenken stattfinden. Die Politik ist hier gefordert!


HandyAddict (1.11.14 13:54)
@Bebbo
Ja, ich will mein Handy nutzen und ohne geht es einfach nicht mehr
Auch in westliche Industrieländern haben wir bis zum heutigen Stand Umweltverschmutzug und schlechte Arbeitsbedingungen durchlebt. Das ist der Lauf der Dinge, diese Phasen müßen alle Regionen durchleben, die zu Industrieländern aufsteigen wollen.
Der Verbraucher hat da keinen Einfluß.
Immerhin sind die Verbraucher als Käufer nur Motor für die Entwicklung.


Bebbo (1.11.14 15:56)
@HandyAddct
Eben. Und daher können wir uns ja einfach freuen, das wir auf dieser Seite des Erdballs leben. Tauschen möchte ich nicht.... da bin ich lieber Motor :-) Trotzdem.... ob Menschen für mein Handy sterben müssen, naja, ist auch komisch......


Gerda (1.11.14 16:03)
@Ellen
Oh man, bist Du vernünftig. Ich glaube ja auch, das wir was tun können, aber du baust gleich wieder Druck auf. Kannst Du das wirklich alles leisten? Werbung ausblenden????? Ich will schon wissen, was es neues gibt. Und es kauft ja schließlich nicht jeder jedes Jahr ein neues Smarthphone, nur weil dafür Werbung gemacht wird. So Kopflos sind wir Menschen ja nun auch nicht......


HandyAddict (1.11.14 16:28)
hey leute, hier is ja in den letzten stunden rihtig was los
hihi, wage es kaum zu sagen, aber habe tatsächlich gerade ganz günstig ein tablet im netz bestellt, preos war so irre, da konnte ich nicht wiederstehen.

tatsache ist aber: mußte sofort an diesen blog denken... ob das schon als schlechtes gewißen zu werten ist

ihr könnten einem ganz schön den spaß verderben




Bebbo (1.11.14 16:32)
@HandyAddict
ich lasse mir kein schlechtes gewissen machen. Hab einfach Spass mit dem Ding Was kann das Ding denn alles??? Sollte ich mir auch eines zulegen????



HandyAddict (1.11.14 16:44)
@Bebbo
Nenee, muß man nicht unbedint haben. Bietet halt viel und ist mit Bezug auf Qualität und Ausstattung einfach klasse. Das Lenovo Yoga, das hat sogar 'nene Beamer mit drin. Mußte mal hier gucken:
http://www.computeruniverse.net/products/90572604/lenovo-yoga-tablet-2-pro-59428120-wifi.asp
Hat aber Lieferzeit.


Jessi (2.11.14 08:35)
Von einem schlechten Gewissen plagen lassen finde ich auch einen schlechten Ansatz. Aktiv Verantwortung übernehmen finde ich super. Ich finde auch, dass unsere Lebensbereiche so komplex sind, dass man das Gefühl haben kann, sich kaum einen Überblick verschaffen zu können, was man wo und in welcher Form unter fairen Umständen bekommen kann. Aber oft ist es eben nicht mehr als ein Gefühl und vielmehr die Bequemlichkeit. Es ist viel leichter die Augen zu schließen, Geräte und andere Dinge einfach schnell zu kaufen und ansonsten die Augen zu schließen. Allerdings darf ich mich dann nicht wundern, wenn es auf einmal zu Konsequenzen kommt, die mich einholen. Ich kann zwar so tun, als habe ich von den Hintergründen der Produktion nichts gewusst, aber die Folgen muss ich dennoch mittragen; seien das Klimaveränderungen, allgemeine Umweltkatastrophen, Verantwortung für Menschenleben, Politische Auswirkungen wie z.B. radikale Auseinandersetzungen etc.. Das alles hat etwas mit mir zu tun. Daran ändere ich nichts indem ich einfach weg schaue.


Jessi (2.11.14 08:41)
oha, was vergessen...

Vielleicht kennt ihr das Produkt Fairphone. Alle von euch benannten Grundsätze zur Nachhaltigkeit berücksichtigt dieses Unternehmen. Sie haben ein Handy entwickelt, welches soweit wie möglich unter Fairen Bedingungen gefertigt wird, faire Technikhintergründe hat (z.B. austauschbare Akku, alle Einzelteile bestellbar mit und selbst austauschbar,...), Faire Arbeitsbedingungen und Löhne, Grundsatz der Notwendigkeit etc.. Um in Produktion gehen zu können brauchten sie 5000 Menschen, die bereit waren das Handy zu kaufen, ohne das es bereits produziert war. Man musste ca. 9 Monate warten, wenn man eines dieser Handys kaufte, bis man es dann geschickt bekam. Es fanden sich schnell 10000 Menschen, die bereit waren, das Geld zu investieren. Mittlerweile steht die zweite Generation dieser Handys an. Ich habe so ein Handy gekauft und es funktioniert prima. Auch bei Fairphone ist nicht alles perfekt und es gibt Kritikpunkte. Aber ich finde es einen guten Weg und es zeigt, dass es eine kritische Masse an Menschen gibt, die faire Arbeitsbedingungen und Produktionswege wollen und auch bereit sind dafür zu zahlen. Wichtig finde ich hier besonders die Argumentation des chinesischen Unternehmens, welche bereit war ihre Produktionswege für den Montageauftrag des Fairphones offen zu legen. Hört hört...ein chinesisches Unternehmen!!! Ihr Argument dazu war kein "Gutmenschentum". Sie sagten "Wir beobachten, dass die Käufer solche fairen Strukturen immer mehr fordern und erhoffen uns hier einen Markt zu erschließen".
Der Käufer bestimmt somit sehr wohl den Markt und seine Produktionswege. Wir müssen es nur auch wollen und machen.


Mario (2.11.14 08:50)
@Jessi
das Fairphone habe ich nur am Rande mitbekommen...aber 9 Monate warten? Das ist ja wie eine Schwangerschaft
Was kostet denn so ein Ding und was kann es denn nicht???


HandyAddict (2.11.14 10:48)
entschuldigung, aber für mich ist so ein ding auch lifestyle und da ist mir ein fairphone einfach nicht chic genug. das es sowas gibt habe ich sehrwol mitbekommen. aber die geräte mit dem apfel sind einfach angesagter.

@Jessi
und wo liegt denn nun der sinn der sache, wenn die chinesen nur aus profitgier fair produzieren?????



Mario (2.11.14 13:16)
@handyaddict
na komm, so nötig haste es doch bestimmt nicht, nur mit ner marke zu protzen.und nur um selbst angesagt zu sein den rest zu vergessen.....das ist doch schon sehr oberflächlich. scheinbar kann man dich nicht unbedingt zu deinem Bekanntenkreis beglückwünschen....


ist doch okay, wenn die "profitgier" im Sinne der Nachhaltigkeit geschieht. Sollten wir uns vielleicht eher mal ein Beispiel daran nehmen


Bebbo (2.11.14 18:08)
@handyaddict und jessi
scheiß auf chic ......
Ich glaube an den Fortschritt und möchte mich ständig weiterentwickeln. Ich möchte mich von der Werbung inspirieren lassen und kaufe gerne angesagte, neue Dinge. Auch finde ich es gut, dass es im Internet soviel Neues zu entdecken gibt. Ich lasse mich überraschen, welche neuen Geräte morgen bereits zu unserem Alltag gehören. Unsere heutige Kommunikationsgesellschaft würde ohne Elektronik gar nicht da sein. Ich kann immer und überall online sein, kann Freunde auf der ganzen Welt kennenlernen und erhalte rund um die Uhr Informationen über weltweite Ereignisse. Was für ein Fortschritt zu früher! Ich finds geil und wills genießen


Mario (2.11.14 18:18)
@Susanne
ist ein schönes Argument mit der Politik - abermal ehrlich: Wir sind doch froh, dass wir nicht so viel zahlen müssen und wir den Fortschritt genießen können. Wo sollen denn die Politiker ansetzen, ohne den Unmut der Bevölkerung zu wecken?? Los Leute - wir benutzen nur noch Fairphones und jeder Haushalt hat nur noch einen PC ? Meiner Meinung nach sehen wir doch noch gar keinen Grund, unser Konsumverhalten zu ändern.......

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